Die kalifornische Band Dawes hat ein neues Album veröffentlicht. Zeit für eine Abrechnung oder, um es in Anlehnung an Tocotronic zu sagen, „Let there be Gegenlicht!“ Dinge, die wirklich nur in den USA gut sind? Pathos-Rockbands! Genre und Milieu übergreifende Konsens-Folk-Rocker ohne Angst vor der Geste und mit einem Sound, der unverwüstlich ist. Wilco, Bruce Springsteen, Crosby, Stills, and Nash oder eben Dawes! Es fällt mir schwer über Dawes zu schreiben, ohne mit Schlagzeuger Griffin Goldsmith zu beginnen. Oder besser gesagt mit seinem Äußeren. Denn er sieht aus wie eine Mischung aus einem gebleichten Pumuckl und einem James Bond Bösewicht. Zudem er ist ne ziemlich coole Sau. Aktuell pflegt er einen Look, der an Tom Hanks in Cast Away erinnert. All das macht schon großen Spaß, ehe man einen einzigen Ton gehört hat. Dawes leben neben ihrer bemerkenswerten Musikalität (und ihrem Look!) vom Storytelling Taylor Goldsmiths‘ – dem Sänger und Bruder des ...
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