Griechische Fiktion und Wirklichkeit
5. Juli 2015

Bye bye Birkenstock-Romantik, welcome Green Sex: Das Start-up „Einhorn“ will hübsche, faire und nachhaltige Kondome produzieren. Per Crowdfunding wollen die Macher dafür 300.000 Euro einsammeln. Diesen Beitrag haben wir aus dem Online-Angebot von übernommen.
Von Jonathan Widder
Die Zeiten, in denen man beim Thema Nachhaltigkeit an Birkenstock und Batik-T-Shirts dachte, sind schon länger vorbei. Aber wirklich sexy ist Bio auch heute nicht. Waldemar Zeiler und Philip Siefer wollen das jetzt ändern. Mit dem Start-up Einhorn wollen sie faire, nachhaltige Kondom produzieren.
Das soll außerdem cool aussehen, bequem zu tragen sein und direkt übers Internet verschickt werden. Auf diese Weise wollen das Kondom aus seiner Sanitär-Umgebung zwischen Windeln, Binden und Magen-Darm-Tee befreien. Und uns allen besseren, schöneren Sex ermöglichen.
Seit heute Morgen läuft auf Startnext die Crowdfunding-Kampagne von Einhorn. In einem nerdig-durchgeknallten Video erklären sie mit viel Humor, was sie antreibt und wie sie ihr Vorhaben genau umsetzen wollen – vom Abbau des Kautschuks in Südamerika, über die spezielle Form der Kondome auf Eichelhöhe, die für mehr Gefühl sorgt, bis zu den hübschen, individuellen Verpackungen von verschiedenen Designern hier in Deutschland.
Einnehmen wollen sie per Crowdfunding nicht weniger als 300.000 Dollar. Wenn alles klappt, wird Einhorn die Hälfte seiner Gewinne für gemeinnützige Projekte investieren wie in die faire Bezahlung der Kautschukbauern oder Sexualaufklärung für Jugendliche.
Good Impact begleitet das Crowdfunding von Einhorn und berichtet in regelmässigen Abständen von der Kampagne.

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