Rose MusikWart Ihr schon mal 6 1/2 Stunden in einer Telefonkonferenz? Man spürt geradezu, wie einem das Hirn weggebrutzelt wird. Und vor allem: Die ganze Zeit über keine Musik! Das muss jetzt dringend nachgeholt werden.

Diese Woche habe ich einfach mal ganz viel Musik reingetan, die ich vorher noch nicht gehört habe bzw. diese Woche erstmalig. So die Bass Drum of Death. Ordentlich Wums haben die beiden Musiker aus Mississippi ja schon. Bin mal gespannt, ob es da bald neues Material zu hören gibt. Neues Material haben die Psychodelic-Rocker von Electric Eye aus Bergen / Norwegen. Ihre Single „Bless“ erschien Ende November und ist Vorbote des Albums „Different Sun“, das am 5. Februar erscheinen wird.  The Sonics war ein mir von Spotify vorgeschlagener Tipp. Und er gefällt mir. Eine alte Punkband aus den 1960’s. Und die Single „Bad Betty“ stammt vom aktuellen Album, das Anfang des Jahres erschienen ist. Ich würde mal sagen: Punk is not dead!

Benjamin Clementine war unlängst zu Gast bei aspekte. Und irgendwie kommt er mir immer wieder ins Ohr. Der hat aber auch eine super Stimme. Ich kann mir nicht helfen. Föllakzoid? Nein, es ist keine skandinavische Death Metal-Combo, auch wenn der Name es vermuten lässt. Es handelt sich dabei um eine chilenische Psych-Pop Band aus Santiago de Chile. Überrascht? Ich schon. Inspiriert von The Sonic schaute ich mich um und fand The Monks. Die Band wurde von amerikanischen GIs unter dem Namen The Torquays gegründet, die in Deutschland stationiert waren. Nach ihrem Dienstende blieben sie in Deutschland und nannten sich um in The Monks. Damit einher ging ein Schwenk hin zum Punk mit klaren politischen Botschaften gegen den Vietnamkrieg, gegen die Entmenschlichung und vieles mehr zwischen Liebe und Hass. The Monks werden übrigens von einigen bekannten Musikern als Referenz genannt, darunter: Henry Rollins und Beastie Boys. Und – last bt not least – es gibt einen Dokumentarfilm des Filmemachers Dietmar Post.

The Dø ist ein französisch-finnisches Duo, das sich bei der Arbeit am Soundtrack zu „Das Imperium der Wölfe“ kennenlernte. Gut, dass sie zusammengeblieben sind. Im neuen Jahr wird übrigens ein neues Album von Clock Opera erscheinen. Endlich! Zur Zeit ist die Band mit Maximo Park auf Tour. Öffentlich bald allein zurück in Berlin und mit neuer Musik im Gepäck. Eaves ist das Pseudonym von Joseph Lyons aus Leeds. Ein wunderbar melodischer Folk. Ganz sanft ohne Humpta. Damit kann ich gut durch die Woche kommen. Ahoi!

Titelfoto: Paul Hudson, Rockaway Beach Day 3: Young Fathers. Via: https://flic.kr/p/zFuSaa.

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