Rose MusikLiebe, Sex und Zärtlichkeit? Nach Paris können wir alle mehr von dem allen gebrauchen. Ich gebe zu, es hat eine Weile gebraucht, um mich von den Ereignissen zu erholen, die mir sehr nahe gingen. Aber es stimmt auch, dass wir uns nicht in unser Schneckenhaus zurückziehen dürfen. Und was, wenn nicht die Musik, kann uns dabei besser helfen?

Ich habe mich schon seit Wochen auf die neue Single von David Bowie gefreut. Und die Vorfreude war berechtigt, denn ich finde ★ absolut großartig. Das gleichlautende Album wird er uns zu seinem Geburtstag schenken. Und wenn es in die Richtung wie die Single gehen sollte, können wir uns auf eines der besseren Alben Bowies freuen, das in der Tradition von „1. Outside: The Nathan Adler Diaries“ stehen wird. Endlich!

Die Band Ceremony kannte ich bislang nicht. Und wenn ich mir ihre bisherige Bio anschaue, ist dies eigentlich eine Schande. Vom Hardcore Punk kommend hat sie sich mittlerweile zum Postpunk gewandelt und orientiert sich an Joy Division und Wire. Ihr aktuelles Album „The L-Shaped Man“ steht exemplarisch für den neuen Sound. Aber ich empfehle dringend auch mal die alten Sachen zu hören. Roosevelt sind da stetiger und machen einen sehr gefühligen, aktuellen Sound, der die hippen Indie-Elektrokids bedient. Schön anzuhören und sehr tanzbar.

Ihr merkt schon: Dazwischen habe ich ein paar Klassiker gepackt, die gerade sehr zu meiner Stimmung passen. Düsterer Gitarrensound aus dunklen Kellern. Naja, gut 69 Eyes sind da geradezu pop-kompatibel, aber Type O Negative waren und sind es noch: tolle Musiker, zu denen man sein langes, schwarzes Haupthaar schwingen möchte… Oh, wait! Naja, schwingen geht noch. Aber aus dem Alter mit dem Färben bin ich raus. Zumindest solange ich nicht Kanzler bin.

Aber den Blick nach vorne gerichtet. Dort sehe ich die nächste Single der Savages auf uns zu schrabbeln. Jawolla, schreit es in mir und ich hoffe auf ein baldiges Liveerlebnis der britischen Combo. Ist schon klar, dass ich dabei sofort an L7 denke. Straighter Sound. Keine Kompromisse.

Und wenn wir schon bei kompromisslos sind, dann lass ich Euch jetzt mal raten, wer hinter Nevermen steckt. Lauscht der Stimme und freut Euch über ein neues Projekt eines meiner Lieblingskünstler. „Tough Towns“ ist die erste Single der Supergroup. Und ich will mehr. Ihr auch? Ich bitte drum. Die selbsttätig erratende Lösung könnt mir gerne twittern @GuteMukke.

Swans hatte ich letztens mit einem älteren Stück in der Tuesday’s Child. Jetzt ist ihr aktuelles Album „Cop / Young God“ da. Well, passend zu den dunklen Monaten, die vor uns liegen. Dagegen erscheint Marilyn Manson wie das blühende Leben und eine Ausgeburt von Positivität.

In diesem Sinne: Kommt gut durch die Woche und genießt das Leben, die Liebe und die Musik.

 

Titelfoto: Stefan Luff, Bowie. Via: https://flic.kr/p/pn8V2H.

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