Rose MusikIn der letzten Zeit habe ich mich genüsslich an Comicserien der 80er und 90er erinnert. Klar, Captain Future ist da ganz weit vorne dabei. Insbesondere nach dem geleakten Konzept-Trailer von Prophecy FX, der mir bis heute einen sanften Schauer des Entzückens beschert.

Aber vor allem denke ich aus musikalischer Sicht an Cowboy Bebop, die einen großartigen und abwechslungsreichen Soundtrack zu jeder Folge lieferten. Vergangene Woche war ich in einer meiner Lieblinsgläden, der Bar BoBu in Friedrichshain. Dort lieferte Boundzound aka Demba Nabeh, seines Zeichens Sänger bei Seeed, zehn seiner aktuellen Lieblingstracks, über die er sich mit den Gastgebern unterhielt. Unter anderem Sly & The Family Stone und wer beim Intro an ein bekanntes französischen Kinderlied denkt, hat zusätzlich Freude an dem Song. Welche Songs es noch so gab, könnt Ihr bei Facebook nachlesen.

So, endlich gibt es wieder Krach von und mit Jack White. The Dead Weather melden sich mit einem neuen Album zurück. Ich empfehle Euch, Eure Lederjacken herauszusuchen und die Haaren wachsen zu lassen. Ich bin mir sicher, es wird ganz großartig, wenn ich mal von der ersten Tracks auf das Album schließen darf. Bis es neues von den Deftones gibt, müssen wir uns wohl noch den einen oder anderen Monat gedulden. Tickets für das Berlin-Konzert im November liegen zumindest schon bereit. Und bis dahin können wir uns ja an Gastauftritten erfreuen. Zum Beispiel bei Lamb of God.

Ein helle Freude hat ja die britischen Musikszene am politischen Shootingstar Jeremy Corbyn oder soll man besser sagen, an den fatalen Ausrastern der Tories. Die sich am profilierten Linken reiben wie die Wildsäue an der Eiche? Da passt es ja, dass David Cameron die Schwarte krachen lässt und laut einer Biographie sein vermeintlich „bestes Stück“ ins Maul einer toten Sau gesteckt haben soll, worauf sich die Sozialen Netzwerke den Montag über an #piggate erfreuten. Einigen ahnten es wohl schon früher. Bei mir setzte sofort die Assoziationskette ein und über „Fuck the Pain Away“ landete ich bei der aktuellen Single von Peaches. Huch, was für ein passender Titel „Dick in the Air“.

Das ist jetzt aber genug Sex Sells für heute. Mal Zeit für etwas Retro. Wie wär’s mit Depeche Mode? Irgendwie auch schön, dass es solch zeitlose Klassiker gibt. Amanda Palmer hat ja auch bereits einige Klassiker hervorgebracht, die zwar nicht die Stadien und Tanzflächen füllen, aber ihre Stimme berührt und jetzt gibt es für uns Fans auch wieder neues Ohrfutter. Btw: Was macht eigentlich ihr Mann Neil Gaiman, der solch tolle Bücher wie American Gods verfasst hat und ab und an mit ihr die Bühne rockt? Mal schauen, ob es auch von ihm was neues gibt. Sophie Hunger hat mit ihrem Album Supermoon auch wieder ein schönes Album für uns. Man braucht ein wenig, um reinzukommen, aber es erfreut mich.

Und zum Ausklang etwas Electronica von Mount Kimbie. Dieser Track, auch schon zwei, drei Jahre alt, erinnert mich an die frühen Sachen von Plastikman aka Richie Hawtin, womit wir wieder in den 90ern angelangt sind und ich Euch eine schöne Woche wünsche.

 

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