Rose MusikHiermit ist der Sommer offiziell beendet. Während die heißen Tage noch die Reste wegräumen und sich bis zum nächsten Jahr auf die Südhalbkugel verabschieden, pack ich wieder die Gute Mukke aus. Und mit mir kommt – natürlich rein zufällig – Motörhead mit einem neuen Album zurück. Wobei „neu“ bei den Lemmy natürlich relativ ist, denn im Prinzip ist es das, was er schon seit Jahrzehnten macht. Aber hey, dafür lieben wir ihn doch. Und wer nicht genug bekommt von ihm, dem sei die arte-Doku „Lemmy“ zu empfehlen.

Wer in diesen Tag mehr Motivation zum revolutionären Handeln benötigt, kann sich auch beim großen musikalischen Sozialkritiker Steve Earle bedienen. Mein derzeitigen Lieblinge sind aber A Place To Bury Strangers, die 2010 – neben den wunderbaren Warpaint – „Suffragette City“ zur David Bowie-Tribute-Schreibe „We Were So Turned On“ beisteuerten.

Ruined Heart: Another Lovestory Between A Criminal & A Whore“ hieß ein philippinisch-deutsches Filmdrama und Bing Austria & the Flippin’ Soul Stompers liefern dazu die passende Musik. Wer also nochmal krass Lust auf Sommergefühle hat: Bitteschön. Mein Sommerhit war ja bereits am Beginn der Sommerpause gesetzt mit der neuen Libertines. Und sie machen da gnadenlos weiter. Verdammt, die haben mich jetzt echt noch erwischt. In meiner musikalischen Sommerpause machten auch EL VY von sich Reden. Matt Berninger, The National-Rampensau, und der bislang unbekannte Brent Knopf haben sich zusammengetan und werden demnächst auch auf Tour sein. „This record is more autobiographical than anything else I’ve written, but the details aren’t true.“ Na, das kennen wir von Matt bereits aus der tollen Doku „Mistaken for Strangers“.

Schon nach dem sehr gutem Feature bei Tracks zu Transgender und Hardcore wollte ich mal mehr von Against Me! hören. Und was soll ich sagen: Ihr solltet das alle mehr tun. Mister Heavenly ist noch so eine Supergroup in der Tuesday’s Child. Gespickt mit Musikern der Indie Rock Szene kommt der Sound in einer locker-leichten Mischung, die mich ein wenig an die Last Shadow Puppets erinnert. Das ist ja als solches gar nicht so schlecht, oder? Im Mai brachten Rangleklods bereits ihr neues Album „Straitjacket“ heraus. „Schoolgirl“ ist ein düsterer und in Verbindung mit dem Video auch verstörender Song der Dänen. Feiner Postpunk. Danach muss man erstmal mit The Black Keys sanft ausklingen. Well, ich hoffe, Ihr habt mich so vermisst, wie ich Euch. Bis nächste Woche dann.

Titelfoto: A place to burry Strangers, © Dustin Condren

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