Rose MusikVon unten aus Australien kommt immer wieder großartige Musik hochgekocht. So die „zum Heulen schöne“ Musik von Scott Matthew, der gerade wieder ein neues Album vorgelegt hat. Da nehm‘ ich mir doch glatt einen schönen, frisch gebrühten Morgenkaffee zur Hand und lausche anschließend Jesper Munk. Und wenn man schon beim Kaffee ist, kommt man an den wie immer tollen Blur nicht vorbei. So auch der Tausendsassa Neil Young, der in diesem Jahr sein wievieltes Album vorgelegt hat?! Ich hab nicht mitgezählt und denke mir meinen Teil, während ich den „Monsanto Years“ lausche und der persönlichen Rebellion einen Soundtrack verpasse. Achja, passend dazu gab es ja Ärger für den Republikaner Donald Trump, der meinte, man könne einfach so zu „Rockin’ in the Free World“ als Präsidentschaftskandidat auflaufen. Tja, da hatte der bekennende Linke aus Kanada eine andere Meinung und diese auch nicht hinterm Berg gehalten. Gut so!

Gut tut es auch, mal wieder in der angestaubten Plattenkiste zu wühlen und sich Nada Surf aufzulegen. Hach, wunderbar. Da fühlt man sich gleich 20 Jahre jünger. Das war dann aber wohl vor Eurer Zeit, oder? Aber was friggeln Tame Impala da schon wieder herum? Live wollten die bei mir ja nie wirklich funken. Aber so für den Heimgebrauch sind die erste Sahne. Das gilt bei mir ja auch für die Editors, auch wenn da einige Hardcore-Fans gleich Sturm gegen laufen werden. Live finde ich die zu steif und gleichförmig. So zum anhören aber ganz wunderbar.

Ganz wunderbar war ja vergangene Woche das plötzlich angesetzte Club-Konzert von Faith No More im Neuköllner SchwuZ. Leider wird der Mitschnitt wohl erst im Herbst auf ARTE zu sehen sein werden. Aber danach hat eine sehr coole Jane aufgelegt und den Song auf die Boxen gebracht. Ich bin ja der Meinung gewesen, dass es die Version von den Arctic Monkeys und nicht das Original war, was sie spielte. In jedem ein Grund, um zufrieden und glücklich zu sein. Und da sind wir auch schon wieder am Ende und klingen mit der neuen Chemical Brothers aus, die im Retro-Gewand mit blubberndem Acid-House um die Ecke kommen.

 

 

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