Rose MusikAlles voll auf re:publica dieser Tage. Ich auch. Und am Donnerstag wird der halbe Tag unter dem Musikmotto re:cord stehen.

Da gab es doch mal so tolle Songs zu. „YouTube killed my Songwriting“ haben die wunderbaren Peer zum Beispiel in ihrem Galaktika-Opener „Drop D“ gesungen. Das ist ja keine neue, aber immer wieder zeitgemäße Erkenntnis. Denn auch das Radio wurde einst als Bedrohung wahrgenommen oder später gefeiert. „Dance! Dance! Dance! To the Radio!“ Keine haben das so unvergleichlich düster zelebriert wie Joy Division. Achja, das Radio soll ja dann auch schon gestorben sein. Angeblich vom Video ermordet. Naja, von MTV ist auch nicht mehr viel geblieben im Gegensatz zu einigen guten Radiosendern.

Der absolute Multimedia-Mogul unter den mir bekannten Musikern ist Amon Tobin, dessen ISAM mir bis heute das Hirn in eine andere Dimension katapultiert hat, wo es weiterhin zwischen unbekannten Welten voller Wunder verweilt. Klar werden wir in den kommenden Tagen viel unzählige Stunden auf dem Hof verweilen, um statt in irgendwelchen Sessions zu schmoren, lieber mit all diesen Multimediaisten aus dem Internet dem Small Talk zu frönen, auch wenn Bauhaus da anderer Meinung sein sollten. Und vielleicht wird uns auch eine Drohne unserer Wahl dabei beobachten. Aber vielleicht tanzen wir auch ausgelassen zu den Duranies und denken dabei an Jane Fonda in ihrer Trashpop-Paraderolle Barbarella. Meines Erachtens sogar um vieles besser als Tron.

Wir sehen uns. Und bleiben uns treu.

 

Titelfoto: © Jamie Neely, Foals. Via: https://flic.kr/p/5FohHN is licensed under a Creative Commons license CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

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