Rose MusikEigentlich bin ich noch im Post-Sleater-Kinney-Delirium. Aber ich will mal nicht so sein und vorwärts blicken. Dabei muss ich gleich beim ersten Track überrascht zurückschauen. Team Sleep. Hä? Nie gehört. Aber keine Unbekannten. Es handelt sich um ein Nebenprojekt der Deftones, das zuletzt vor zehn Jahren ein Album, das Debüt veröffentlichte. Jetzt kommt demnächst ein neues Album. Etwas sphärischer, verspielter, elektronischer, aber die Stimme ist unverkennbar. Darum ein Track ohne Chino Morenos Gesang. Und wenn ich schon zurückblicke, dann nehme ich doch gleich die tolle Supportband von Sweater-Kinney mit. PINS haben gleich mal den Maßstab für den Abend gesetzt und standen gut und stilsicher gekleidet auf der Bühne und machten ordentlich Stimmung für den Hauptact. Well played!

Am 1. April kommt Olli Schulz ins Tempodrom. Da kann man sich auch nicht früh genug drauf vorbereiten. Blur müssen auch nichts mehr neu erfinden oder zerschlagen. Mit „Lonesome Street“ schwelgt man musikalisch retrospektiv im BritPop. Sich von der Poprock-Schiene zurück zu den Punkrock-Wurzeln robbend bewegt sich die neue Offspring „Coming For You“ und mit dem Video wird gleich mal mit dem Vorurteil aufgeräumt, was Clowns so in ihrer Freizeit treiben.

Im übrigen rollt wohl gerade so eine 90er / 2000er-Revivalwelle über uns hinweg: Schwupp, neue Incubus. Musikalisch bin ich ja mittlerweile altersmilde geworden und ein großer Fan von Balthazar, die Ende April im Heimathafen Neukölln aufspielen werden. Ein große Vorfreude ist in mir zu spüren. Gleich mal die zweite Veröffentlichungen „Bunker“ aus ihrem kommenden Album hören. Auch Tame Impala kommen demnächst mit einer neuen Langspielplatte (Hach, was für’n schönes Wort! <3) um die Ecke. Hört sich auch etwas anders und elektronischer an als das letzte Album der Australier.

Auch gänzlich anders hört sich das Projekt Mini Mansions des QOTSA-Bassisten Michael Shuman an. Feiner Pop statt krachende Gitarren. Eine interessante Herausforderung, wenn man zudem als Support der UK-Rocker Royal Blood unterwegs ist. So, und zum Abschluss noch ein paar vertraute Klänge und ab in die Woche mit der Spotify Session von Interpol.

 

 

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