Rose MusikDie neue Woche steht voll unter dem Vorzeichen des anstehenden Sleater-Kinney-Konzerts. Wie passend, dass unsere Lieblingsband Warpaint gerade eine neue Single veröffentlicht hat. „No Way Out“ ist der erste Track aus einer Reihe von Neuveröffentlichungen in diesem Jahr. Neues von Sleater-Kinney hatten wir gerade erst präsentiert, aber die Frauen sind ja nicht neu im Geschäft. Da gibt es auch schon richtige Klassiker wie „Jumpers“. Und wenn wir schon dabei sind, wollen wir gleich mal eintauchen in die Musikszene der Riot Grrrls. Passend dazu gab es von ein paar Tagen eine hervorragende Doku auf ARTE, die musikalisch wie inhaltlich inspirierend war.

So war mir gar nicht s bewusst, dass auch Gossip und Le Tigre sich politisch und musikalisch auf die Riot Grrrls bezogen. Bei ARTE bzw. Tracks gibt es eh die besten Musikdokus. So auch über Techno, Berlin und die Wende. Diese basierte auf dem Sachbuch „Der Klang der Familie“, das ich — als Zeitzeuge vorbelastet — verschlungen habe. Jetzt also auch visualisiert. Da kann man auch mal eine Stunde Pause machen und eintauchen.

Aber ich will Euch nicht mit diesem (tollen) Old School Sound der 90er nerven. Aber wie wär’s mit Jazz? Nicht so etwas altmodisches oder hypermodernes. Nee, ganz einfach mal 14 Minuten Kamasi Washingtons Musik genießen. Ganz auf die Basics konzentrieren, das gibt es auch bei der neuen Muse. Immer noch Stadionrock, aber ganz ohne technische Spielerei. „Psycho“ weckt bei mir die Vorfreude auf das neue Album. Und da wir mit ordentlicher Frauenpower reingegangen sind, wollen wir das auch noch angemessen ausklingen lassen. Girlpool haben sich nämlich aus Frustration über die Unterrepräsentanz von Frauen in der Musikszene L.A.s gegründet. Es hat sich wohl seid den Riot Grrrls noch nicht ausreichend viel getan. Da muss dann wohl auch eine Quote für die Playlist her, an die ich mich selber immer wieder erinnern muss.

 

 

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