Rose MusikEs gibt ja so eine eiserne Faustregel, niemals seine Lieblingslieder als Weckton zu nehmen. Aber wenn Ihr aufgestanden seid, den Duft des frisch gebrühten Kaffees in der Nase habt und der Morgen graut, dann – ja, dann solltet Ihr Adrian Crowley hören. Zudem kommt der Ire aus meiner Lieblingsstadt Galway und wurde einst von Ryan Adams als der beste zu wenig bekannte Songschreiber bezeichnet. Die Stimme ist dunkel samtig und erinnerte mich spontan an Madrugada und deren Frontmann Sivert Høyem. Das man einen  solchen Morgen am Görlitzer Park genießen kann. Zumindest beim Norweger hört sich das wesentlich dramatischer an.

Weniger dramatisch, dafür mit viel guter Laune eingeheizt haben letzte Woche Beaty Heart, die als Support mit Jungle unterwegs sind. Selten so eine gute Vorband gehört. Und die Leute hatten offenbar Spaß daran und sich mit den Briten warm getanzt. Warm ist es sicherlich auch in Kairo. Diese Jungs kommen allerdings aus Oberhausen, das mir für besonders heiße Tage nicht geläufig ist. Dafür ist der Sound super und bin dankbar für diese Empfehlung, die mir aus dem Netz zugetragen wurde. Eine andere Empfehlung dieser Art sind Saint Motel aus LA. Irgendwie zwischen dem Soul von Fitz & The Tatrums und dem Indierock Franz Ferdinands, zuckt das Tanzbein im Rhythmus.

Da denkt man sich nichts böses und plötzlich kommt eine alte Bekannte um die Ecke. Tiger Lou war die Lieblingsband eines ehemaligen Kollegen, der sie mir vor Jahren schmackhaft machte und die ich irgendwie vergessen habe. Und schwupp, da ist sie wieder. Endlich neue Klänge gibt es auch Andreya Triana, die nach vier langen Jahre eine neue Single veröffentlicht hat. Und Platz für anderthalb Minuten erstklassiges Geschrabbel ist auch noch. The Fairweather Band liefern genau das und man ist überrascht, dass es nur anderthalb Minuten gedauert hat. 

 

 

2 Kommentare

  1. Regine Heidorn Antworten 25. November 2014 at 13:40

    Ich bin immer noch leicht vergrätzt darüber, daß ich hier immer die tollen Ankündigungen für tolle Playlists höre, aber ohne Spotify-Account leider meinen Ohren nichts gönnen kann … (ich glaube, ich kommentierte das schonmal).

    • Maren Heltsche Antworten 27. November 2014 at 16:21

      Hey Regine,
      ja das hast du schon mal kommentiert. Dass du aber einen kostenlosen Account anlegen kannst – beispielsweise über deinen Facebook-Account – hab ich auch schon mal zurück kommentiert, oder? Was wäre aus deiner Sicht denn eine Alternative?
      LG, Maren.

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