Rose MusikIch habe einen Faible für den Hip Hop von der Insel. Liegt wohl am großartigen Flow, den die Musik durch die britische Trip Hop-Tradition erfahren hat. Mein Lieblingslingslabel Ninja Tune / Big Dada hat dieser Tage gleich zwei Protagonisten auf uns losgelassen. Zum einen Dels, dessen Album „Petals Have Fallen“ gerade erschienen ist. Die anderen wurden vergangene Woche mit dem Mercury Music Prize ausgezeichnet. Ihr Album „Dead“ erhielt den jährlich verliehene Trophäe, die in früheren Jahren schon an Franz Ferdinand, Arctic Monkeys und sogar zweimal an PJ Harvey ging. Prädikat: Anhörpflichtig!

Demnächst dürfen wir uns auch auf neues Hörmaterial von Sizarr freuen, die mich bis heute mit ihrem Debut „Psycho Boy Happy“ in den Bann geschlagen haben. Im Gegensatz zu Asbjørn, den ich damals zusammen mit Sizarr bei Introducing erstmals gesehen und gehört habe. Wobei dieser Track hier gar nicht mal so schlecht ist. Ich bin ja gern bereit, meine Meinung auch mal zu ändern.

Hatte ich Neil Young nicht erst letztens mit seinem Album „A Letter Home“ in der Tuesday’s Child“? Jetzt hat der Altmeister schon das nächste Werk am Start. Aber irgendwie will „Storytone“ bei mir nicht funken. Ist mir wohl zu orchestral. Dabei hat er sich – auch wenn er es nun wirklich nicht nötig hat – als Macher epischer Musik bewiesen. Mir Wonne denke ich da an den Soundtrack zum Jarmusch-Film „Dead Man“. Da bekomme ich jetzt noch Gänsehaut.

Bildgewaltige Musik liefern auch Tindersticks. Nicht für bewegte Bilder, aber für die permanente Ausstellung des Flanders Field Museums in Ypres, Belgien. Das ist dann wirklich eher Musik zum Hinsetzen und Bestaunen.
Und ein letzter Gruss geght dann noch an meinen Kollegen, der mit seiner Band Peer am Wochenende gerade eine quasi ausverkaufte Mini-Tour durch Unna, Köln und Duisburg absolviert hat. Dann mal „Gute Nacht!“ und auf bald.

 

Was meinst Du dazu?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Go top