Rose MusikFrüher war Alibaba noch eine Märchenfigur. Bei mir sprangen die Synapsen im Sechseck und warfen mir die Beastie Boys ins Gehör, wo sie sich unerbittlich festsetzten, während in New York ein chinesischer Onlinehändler an die Börse ging. Ja, die böse Kommerzialisierung ist überall. Und wir alle wünschen uns einen ruhigen Vorgarten und Garage in bester Innenstadtlage. Jetzt in die Gentrifizierung auch schon in die Popkultur vorgedrungen und wird von Kraftklub besungen. „In Schwarz“ bietet da noch einige Songs dieses Kalibers.

Ordentlich Kaliber haben auch die Kominas zu bieten. Die Muslim-Punks haben am 11. September einen neuen Song veröffentlicht und wurden von Facebook als verifizierter Account anerkannt. Was für eine verrückte Welt.

The Kooks dagegen bitten gepflegt zum Tanze. Und dann war da noch Gin Wigmore, die seit zwei Wochen in meiner Reservatankammer ruhte, bis ich sie in die Tuesday’s Child packte. Die Knaddelstimme ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber jedes mal blieb ich auf dem Song hängen. Dazu passte es, dass von unerwarteter Seite Elle King in meiner Gefolgschaft gehört wurde. Sehr löblich! Die Frau hat eine unglaubliche Bühnenpräsenz.

Und zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich bislang Triggerfinger nicht kannte. Das wird jetzt im Intensivkurs nachgeholt. Wenn das kein guter Dienstag wird, weiß ich auch nicht. Aber vielleicht gibt Euch dazu die neue Thurston Moore den letzten Kick. Schön wär’s.

Titelfoto: © jakeliefer, The Kooks – Drumset. CC BY 2.0. Via: https://flic.kr/p/KqjD4-

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