13 Jahren haben wir darauf gewartet! Und am 19. September hat das Warten ein Ende. Der Tausendsassa Richard David James aka Aphex Twin veröffentlicht sein neues Album „Syro“. Nach ausgefallener Promoaktionen inklusiver neongrüner Luftschiffe, wohl platzierter Graffitis und digitaler Hinweise im Tor-Netzwerk gibt es jetzt auch endlich hörbaren Output. Das weckt natürlich bei mir Erinnerungen an durchtanzte Nächte im Tresor, E-Werk oder im Bunker. Und wie so kommt, spülte mir mein Netzwerk den wunderbaren LFO-Track „Freak“ ins Gehör. Ein Klassiker.

Zu einem Klassiker hat es „Hinterland“ noch nicht gebracht. Aber East India Youth liefert bereits mit seinem Debüt an gute Traditionen der elektronischen Tanzmusik anknüpfende Stücke ab. Keine Neulinge im Geschäft sind Weezer, die mit ihrer neuen Single „Cleopatra“ wieder ordentlich in die Saiten hauen. Erst sehr traditionell anmutend und dann wird’s herrlich schrabbelnd, wie man Weezer liebt.

Schön gitarrenlastig und überraschend an QOTSA erinnernd sind unsere Berliner Lokalmatadore Beatsteaks, die mittlerweile ein angenehm anwechslungsreichen Repertoire haben. Ich weiß gar nicht mehr, wie mir Ariel Pink mit seinem Lo-Fi-Tunes in die Playlist gerutscht ist, aber ich fühlt mich sofort an Mina Caputo, die man früher unter dem Namen Keith Caputo als die Stimme von Life of Agony kannte.

Und wie mittlerweile jeden Freitag gibt es im ZDF bei aspekte gute Mukke zu hören. Und so habe ich ganz überraschend erfahren, dass Mighty Oaks gar kein US-Import sind, sondern in Berlin leben und jetzt gerade erst den Sprung nach UK und in die Staaten wagen. Das passt irgendwie so gar nicht zum Aussteigermythos ihres aktuellen Videos, weil sie je gerade irgendwie so durchstarten.

Titelfoto: ©JDUBOiS, BEATSTEAKS | Sziget Festival 2015. CC BY 2.0. Via: https://flic.kr/p/xvKKGM.

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