Dieser August ist ein Siechtum des Sommers. Eindeutig Zeit, die Musiksammlung für den Herbst fit zu machen. Da kommen mir Drenge, die ich offenbar schon mal irgendwie auf dem Schirm hatte, wieder zu entdecken. Ihr selbstbenanntes Debut strotzt nur so vor Positivismus. „People in love make me feel yuck“, “I want to break you in half“, “Bloodsports“ sind nur eine kleine Auswahl von Titeln, die uns die Brüder Rory und Eoin Loveless (!) aus Derbyshire präsentieren. Apropos positiv: Das Video zu “Mess on a mission“ von Liars ist nominiert als bestes Indie-Video des Jahres. Zu Recht. Laut den Refrain mitbrüllend starre ich begeistert auf meinen Monitor. Dass bei dieser Gelegenheit alte Größen wie Bauhaus oder Songs vom Debut der Duranies  hochgespült werden, ist ein nicht zu unterdrückender Instinkt meinerseits.

Gegen alle zu erwartenden Instinkte finde ich aber die neue Tom Petty & The Heartbreakers großartig. Saufrisch kommt der da um die Ecke. Im Gegensatz zu The Gaslight Anthem, die inzwischen ja das Label Classic Rock verdient hätten. Irgendwer hatte behauptet, das wäre Grunge. Naja. Lassen wir mal unkommentiert stehen und lauschen „Spoonman“ von Soundgarden. Und weil es alles so schön nostalgisch wird und der Sommer bald rum ist, können wir das Intro von „Mellon Collie And The Infinite Sadness“ ruhig auch mal ans Ende stellen.

Titelfoto: © Pedro Figueiredo, Daniel Ash mit Bauhaus in London; Flickr user pfig – CC-BY-SA.

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