Rose Musik SchlagzeugDer Sven Hätscher schmuggelt mit seiner Dienstäglichen Tuesday‘s Child Playlist auch immer wieder Künstler in unsere Gehörgänge, die wir noch gar nicht kannten. In diesem Fall handelt es sich um den Kanadier Eamon McGrath.

Der hat Anfang Oktober nun im zarten Alter von 25 Jahren bereits sein sechstes Album veröffentlicht, das den Namen Exile trägt. Exile bündelt dabei das Material von drei EP‘s, die McGrath im vergangenen Jahr jeweils in Kleinstauflage veröffentlichte. Neues Musikzeitalter, neue Wege.

Beim ersten Durchhören des Albums dachte ich zeitgleich an The Weakerthans (muss die Kanada-Geschichte sein) und an die sehr frühen Pearl Jam. Mit jedem weiteren Durchgang wurde mir klar, dass Eamon McGrath allerdings noch viel schnörkelloser, ja, viel roher klingt. Wisst ihr was, am Ende des Tages ist das einfach Rockmusik. Ohne irgendein „Neo“ oder „Post“. Jeans, Shirt, Boots. Bier. Whisky. Ja, ich mach‘s jetzt einfach. Ich sprech‘ es aus: Es ist ehrliche Musik. Hihi… fühlt sich gut an, mal so herumzufloskeln.

Front

Mein Favorit des Albums ist „Running from the Cops…“ was vermutlich an meiner ganz persönlichen aktuellen Folk- und Americana-Fixierung liegt. Aber es ist schön zu sehen, dass Eamon McGrath laut und leise kann. Wie das Leben.

Anhören!

Und hingehen:

20.10 Dresden, Ostpol (supporting Arliss Nancy)
21.10 Leipzig, Wärmehalle Süd (supporting Arliss Nancy)
22.10 Chemnitz, Subway to Peter
23.10 Berlin, Valentin Stuberl
25.10 Kassel, Unten
26.10 Freiburg, Babeuf
27.10 Hildesheim, Wohnzimmer

Titelfoto: Christine Charlotte Iwaniuk

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