Rose Kranich ReiseTiere gehen ja immer. Knuffige mit Fell sowieso. Und wenn sie dann auch noch lustig aussehen, ist der Tag gerettet.

Ich wusste ja nicht, dass Alpakas so beliebt sind. Katzen- und Hundebilder gibt es überall im Netz, aber als ich zum wiederholten Mal unterschiedlichen Menschen in meinem Umkreis die Alpaka-Fotos einer Freundin auf Facebook zeigte, war klar, dass ich diese Tiere unbedingt in natura sehen muss und zwar bald.

Jeder ist von diesen Tieren begeistert. Jeder. Ich weiß auch nicht, ob es an den Augen liegt, an der Frisur oder am Gesichtsausdruck allgemein. Das weiche Fell kann es ja zunächst nicht sein. Mitreisende für einen Ausflug zur Alpaka-Farm zu finden, war einfach. Einfach ein paar Bilder aufs Smartphone zaubern, Ahs und Ohs abholen und einen Termin ausmachen.

alpaca

Foto: Maren Heltsche

Wir fahren an einem Sonntagnachmittag mit dem Auto aus der Stadt ins Brandenburgische Zülichendorf. Die Dorfstraßen empfangen uns mit gähnender Leere. Aber an einer Ecke stehen doch ein paar Menschen – unser Gastgeber Bernd Lindemann klönt mit seinen Nachbarn. Sympathisch. Er führt uns ins Innere seines Vierseitenhofs, der neben drei Menschen, vier Hühner, zwei Pfauen, drei Laufenten, vier Hunde, acht Welpen und 60 Alpakas beherbergt. Landluft mischt sich mit beißendem Stallduft, der Boden ist angemessen matschig und schmutzig. Wir sind froh, robuste Schuhe zu tragen. Die Alpakas finden wir an diesem Tag nicht im Stall, sondern auf den Wiesen dahinter. Manche grasen, manche hoppeln, einige kommen angelaufen und wittern bei den Besuchern außerplanmäßige Leckereien. Karotten und Trockenfutter kratzen sie uns mit ihren Zähnen gerne von der Hand.

Alpakas stammen aus Südamerika und sind eine Form von Kamelen, die vor allem wegen ihrer Wolle gezüchtet werden. Aber sie werden auch als Begleiter in Therapien eingesetzt. Es wird schnell klar warum: Nicht nur, dass man unweigerlich lächeln muss, wenn man die freundlichen Tiere anschaut oder ihnen beim Kauen und Hoppeln zu-…… (hier geht es weiter)

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