Rose FreitagspostDie aktuelle Freitagspost mit Stop TTIP und CETA, Deutschland in der Emokiste, zeitzuhelfen.de, sozialem Wohnungsbau in Wien und als erstes

Essen nach Hause liefern lassen 2.0.

„Bestellen wir was und lassen es uns nach Hause liefern?“ Oft eine Sonntagabendfrage, die meist Glück, aber auch im gleichen Moment Frustration hervorruft. Glücklich, weil nicht aus den drei übrig gebliebenen Lebensmittel etwas zubereitet werden muss. Aber auch frustriert, weil man sich dennoch darüber im Klaren ist, dass das, was da geliefert wird, meist das Level der Mittelmäßigkeit nicht überschreitet. Das soll nun der Vergangenheit angehören, „Edel-Lieferanten“ bringen das kulinarische Erlebnis jetzt nach Hause. Der Markt hat sich geändert: weg von günstigem Essen, hin zu einer bewussten Essenskultur, die man sich etwas kosten lässt. Ein Milliardenmarkt, bei dem die Lieferunternehmen Foodora und Deliveroo, wöchentlich mehrere Prozentpunkte wachsen. Ob es sich bei den Bestellern, wie die ZEIT ONLINE titelt, dabei nur um Biedermeier handelt, ist jedoch fraglich: Zu Tisch bei den Biedermeiers.

 

Deutschland in der Emokiste

Diese Woche im Montagskommenar auf Rosegarden: Christian Neuner-Duttenhofer über die hoch-emotionale Kommunikation von Politik und Medien zur Flüchtlingspolitik. Ein andauerndes Hin und Her, mit dem Ergebnis, dass der Status quo in diesem Land sich nicht merklich ändert. Neuner-Duttenhofers Tip gegen Stillstand: helfen.

 

zeitzuhelfen

Wer noch nicht weiß wie er helfen soll, bzw. wie man sich dahingehend organisieren kann, dem sei mit einer tollen Homepage selbst weitergeholfen. www.zeitzuhelfen.de organisiert die Hilfe. Es kann tatkräftige Unterstützung angeboten, aber auch gesucht werden. Juristen, Fotografen und Köche bieten allesamt ihre Hilfe an, die genutzt werden kann. zeitzuhelfen ist ein junges Projekt – also weitersagen und -teilen, sodass die angebotene Hilfe auch in Anspruch genommen werden kann.

 

Wohnen in der Hauptstadt Österreichs

Hier noch ein kleiner Nachfass zur Freitagspost #70. Thematisiert wurde vor zwei Wochen eine allgemein ansteigende Wohnungsnot und mögliche Lebensmodelle der Zukunft in vor allem urbanen Räumen. Berlin hat sich, was den sozialen und zukunftswegweisenden Wohnungsbau angeht, nicht mit Ruhm bekleckert. brandeins stellt in Kontrast dazu eine andere Hauptstadt vor: Die, von unserem Nachbarland Österreich. Wien betreibt seit über hundert Jahren funktionierenden (!) sozialen Wohnungsbau und kann dabei in Teilen als Vorbild gesehen werden. „Wien, du hast es besser“ jetzt auf brandeins lesen.

 

Nein zu TTIP und CETA

Faire Löhne, faire Sozialstandards und eine gesunde lebenswerte Zukunft, die nicht durch Verträge untergraben wird? Dann TTIP und CETA stopppen und am Samstag, den 10. Oktober in Berlin gegen die geplanten Freihandelsabkommen Präsenz zeigen. Mehr Informationen zu TTIP und CETA, sowie der Großdemonstration auf der offiziellen Homepage und auf Facebook.

Wann? Samstag, der 10. Oktober 2015, 12h.

Wo? Washingtonplatz, 10557 Berlin.

 

Titelfoto: © Gonzalo Díaz Fornaro, dinner. Via: https://flic.kr/p/h9EMRb is licensed under a Creative Commons license: CC BY-ND 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/

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