Rose FreitagspostDie aktuelle Freitagspost heute mit noPEGIDA, Nachts in Harlem, 200$ Burger, Berlin Fashion Week und als erstes

#think

Bildung. Der Schlüssel zu einer besseren Zukunft, der Schlüssel für das eigene Zufriedensein. Dass das mit der Bildung (vor allem im deutschen Bildungssystem) nicht so leicht ist, haben wir, denke ich, nun alle bereits mitbekommen. Wie wird das in Zukunft werden? Wenn der Computer nicht nur selbstverständliches Gadget ist, sondern Teile unserer Intelligenz im Alltagsleben bereits ersetzt hat und wir uns aber erinnern müssen, dass auch im verdigitalisierten Zeitalter das eigene Denken individuelles Tun ist. Hier ein Essay im Freitag über die Bildung im digitalen Zeitalter.

 

Der 200$ Burger

Reform unseres Wirtschaftssystems? Die Debatte um Schnitte in unserem System und eine Kursänderung reißt nicht ab. Vor allem in Asien spitze sich die Lage zu, wie Le Monde Diplomatique beschreibt. Laut Welternährungsexperten Raj Patel müsste ein Burger 200$ kosten, unter Berücksichtigung aller Produktionsketten.  Wenn es dazu kommen würde, wären selbst wir wirtschaftlich sichere westliche Erdenbürger endlich in der Realität angelangt.

 

Fashion Week 2015, nicht dabei.

Ja, wir haben es in Berlin alle mitbekommen. Die Fashion Week ist wieder zu Besuch und suggeriert den Modebloggern und allen anderen Stars und Sternchen, dass du es im Leben geschafft hast, wenn du in der ersten Reihe sitzt. Textilunternehmerin Sina Trinkwalder kommt nicht zur Berliner Fashionweek, ist in der taz zu lesen. Die Fashion Week hätte nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Und Nachhaltigkeit ist nun einmal Credo unserer Zeit.

 

Nachts in Harlem

Der junge Fotograf Khalik Allah wartet seit 2012 Nacht für Nacht an einer Straßenkreuzung in Harlem, New York und spricht Menschen an, die für ihn eine gewisse Magie ausstrahlen. Meist sind es  Verlassene und Gestrandete, die sich ein paar Minuten lang mit Khalik Allah über das Leben unterhalten und sich fotografieren lassen. Resultat sind eindrucksvolle Fotografien auf Khalik Allahs Blog.

 

Nur noch Dresden.

Zu guter letzt: PEGIDA das Sorgenkind. Hier aber eine kleine Grafik zu Teilnehmerzahlen der „besorgten Patrioten“ und Teilnehmer von Gegendemonstrationen. In Dresden schaffen wir es auch noch die Teilnehmer der PEGIDA Bewegungen zahlenmäßig zu übertrumpfen. Trotzdem heißt es jetzt (was leider lange versäumt wurde): Bildung und Aufklärung um der Ausgrenzung, dem Hass und der Hetze  ein Ende zu setzen.

 

Titelfoto: © Katherine Lim, Burger and chips at Speakeasy. Via https://flic.kr/p/db85cP is licensed under a Creative Commons license CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

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