Rose FreitagspostDie aktuelle Freitagspost heute mit: zweimal Berlin, der ewigen Jugend, Falafelnomics, der Odyssey of Failure und als erstes:

Schnäppchen der Woche

So. 25 Jahre Mauerfall, wir gehen mal davon aus, dass ihr davon auch schon gehört habt. Radio, Fernsehen, Zeitung, alle sind wie elektrisiert, wenn es jedes Jahr aufs Neue auf den 9.11. zu geht. Ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall haben sich Wissenschaftler jetzt mal die Mühe gemacht auszurechnen, was der Spaß der Wiedervereinigung gekostet hat (der es ja auch wert ist!). Die Antwort gibt es in der Zeit.

1) Berlin

Machen wir doch gleich mal weiter mit der innerdeutschen Veränderung. Buzzfeed zeigt nett interaktiv, wie sich vor allem Berlin-Mitte seit 1990 entwickelt hat.

2) Berlin

Mit dem vorherigen Beitrag werden bestimmt gleich wieder Assoziationen mit dem All-time-Aufregerthema Gentrifizierung hervorgerufen. Das ist okay, wirklich. Daher unser Buchtipp: Tobias Morawski, Mitarbeiter des Graffiti-Archivs im Archiv der Jugendkulturen e.V. Berlin, hat gerade sein neues Buch veröffentlicht. „Urbane Protestbewegung am Beispiel Berlins“ nimmt den Leser mit auf die Reise durch Berlin im Kontext infrastruktureller und sozialer Veränderungen und deren künstlerischer und kultureller Gegenbewegungen. Die Release Veranstaltung findet am 13.11., 20 Uhr im k-fetisch in Berlin-Neukölln statt.

Die ewige Jugend

Stars und Sternchen, Idole und Inspirierende. Man mag ja gar nicht glauben, dass bei solch überirdisch erscheinenden Personen der Zahn der Zeit ebenfalls nagt und das Melanin in den Haaren schwindet und das Collagen in der Haut sowieso. Die Süddeutsche Zeitung über das Altern, nicht nur über das der Otto-Normal-Bürger, sondern auch über Menschen, die sich so laut und bunt und vor allem jung in unser Gedächtnis gebrannt haben, dass sie doch niemals altern können, oder?

Falafelnomics

Lesenswerter Artikel über den Falafel Index bei Forbes. Angelehnt an den Big-Mac Index, analysiert der Falafel Index nach und inmitten der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen die Kaufkraft-Parität in der arabischen Welt. Sehr interessant!

Über das Scheitern

St. Brendan the Navigator ist unser aller Schutzheiliger. Warum? Weil er der Schutzheilige des Schiffbruches ist und wir diesen irgendwann, irgendwo auch alle in unserem Leben erleiden. Der Schiffbruch, oder das „Scheitern“ ist aber gar nicht schlimm. Es gehört zu uns, zu einem normalen, vollkommenen Leben. Maren Heltsche im Gespräch mit Regine Heidorn über die Odyssey of Failure und das Barcamp des Scheiterns.

Regine Heidorn, Head Scratch: Foto: Eberhard Schorr

Regine Heidorn, Head Scratch: Foto: Eberhard Schorr

Titelbild: © Kartaba, https://www.flickr.com/photos/kartaba/ | CC BY-NC-ND 2.0

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