Rose Essen FoodAm 19.11. werden wir zusammen mit mealy beim ROSEGARDEN #Talk IV: Food and the City über die städtische Essenkultur sprechen. Die mealy App schlägt gebündelt Rezepte von den eigenen Lieblings-Food-Bloggern vor. Wir haben mit Geschäftsführerin Jenny Boldt gesprochen.

 

Zu aller erst: Kocht ihr viel zusammen?

Ja, wir kochen sehr häufig zusammen. Anfangs haben wir sogar jeden Mittag gemeinsam gekocht – dafür fehlt uns aber mittlerweile leider die Zeit. Aber wenn wir uns abends alle treffen, dann hat das eigentlich immer etwas mit Kochen oder zumindest mit Essen zu tun.

 

Hat euch also euer Kochverhalten dazu gebracht mealy zu entwickeln und wann war das?

Auf jeden Fall. Wir sind alle drei leidenschaftliche Foodies und lieben es, neue Rezepte auszuprobieren. Dabei haben uns besonders die Food-Blogger-Rezepte immer sehr gefallen. Da wir die Rezeptsuche auf den vielen verschiedenen Blogs aber sehr aufwendig fanden und wir die Rezepte auch von unterwegs verfügbar machen wollten, haben wir uns entschlossen, mealy zu entwickeln: Eine App, die die köstlichen Food-Blogger-Rezepte in einer App vereint und dem User personalisierte Rezept-Vorschläge macht. Die ersten Züge der Idee entstanden bereits Anfang dieses Jahres – im Mai haben wir sie dann nochmal überarbeitet und konkretisiert.

 

Wie und wann haben sich denn eure Wege gekreuzt?

Wir alle drei kennen uns vom Studium an der TU Berlin. Dort haben Flo und Tim Informatik und ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert. In der Ringvorlesung „Von der Idee zum Markt“ vom Gründungsservice der TU haben Flo und ich bereits vor drei Jahren eine Geschäftsidee in der Theorie ausgearbeitet und beschlossen, irgendwann mal gemeinsam ein Startup zu gründen. Als Flo und Tim sich dann 2014 zufällig auf einem Parkplatz in Neuseeland wiedertrafen und gemeinsam weiterreisten, entschieden sie, den Gründungsgedanken wieder aufzugreifen, sobald sie zurück in Berlin sind. Gesagt, getan: Sie gaben mir Bescheid, als sie wieder da waren, wir trafen uns, kochten gemeinsam und quatschen den ganzen Abend – und die ersten Züge der Idee entstanden wie von selbst.

Foto: mealy Team. Tim Strehlow, Flo Feigenbutz und Jenny Boldt (von li. nach re.) Via: http://mealy-app.com/presse/.

Foto: mealy Team. Tim Strehlow, Flo Feigenbutz und Jenny Boldt (von li. nach re.) Via: http://mealy-app.com/presse/.

Für Menschen, die mealy noch nicht kennen: Was versteckt sich für den User und Esser hinter der App und wie genau funktioniert mealy?

mealy bietet seinen Usern eine personalisierte Rezept-Inspiration mit hochwertigen Food-Blogger-Rezepten. Wir vereinen mit mealy also all die liebevoll kreierten Rezepte der Food-Blogger in einer App. Je nachdem welchen Bloggern der User folgt, welche Ernährungsweise er einstellt und welche Rezepte er in die Favoriten speichert, erhält er in seinem Feed täglich neue Rezept-Vorschläge nach seinem persönlichen Geschmack. So bietet mealy seinen Usern hochwertige Food-Blogger-Rezepte kompakt in einer App, reichlich kulinarische Inspiration und eine große Zeitersparnis durch die bald mögliche Online-Bestellung der Rezept-Zutaten.

 

Eure App bezieht die Rezepte von Food-Bloggern, wie sieht die Kooperation zwischen euch und Bloggern explizit aus?

Food-Blogger, die Interesse haben, bei uns mitzumachen und ihre Rezepte in der mealy-App zu veröffentlichen, können sich unter recipes.mealy-app.com registrieren. Dann können sie ihr Profil anlegen und Rezepte eintragen, die bei mealy veröffentlicht werden sollen. Im Gegenzug beteiligen wir die Blogger an allen Einnahmen, die über ihre Rezepte entstehen: Provisionen bei der Online-Bestellung der Rezept-Zutaten, kostenpflichtige Premium-Rezepte oder die Dankeschön-Spenden der App-User, die der Food-Blogger komplett erhält. Außerdem unterstützen wir die Blogger, wo wir können: Wir bieten Workshops an, stellen die teilnehmenden Blogs auf dem mealy-Blog und in unseren Social-Media-Kanälen vor und vermitteln Kooperationen mit anderen Firmen.

 

Ihr seid also die Vermittlungsstation zwischen Food-Blogger, User und Nahrungsmittellieferservice?

Was das Geschäftsmodell betrifft, ja: Der App-User kann über mealy die Zutaten für die Food-Blogger-Rezepte mit einem Klick online bei einem Lebensmittel-Lieferanten bestellen – und mit der mealy-App vereinfachen wir Suche nach dem richtigen Rezept und die Bestellung der Rezept-Zutaten. Was unsere App betrifft, sehen wir uns langfristig aber eher als eine Art Twitter für Food-Blogger und deren Rezepte.

Foto: mealy. Via: mealy-app.com/presse.

Foto: mealy. Via: mealy-app.com/presse.

Am 19.11.werdet ihr beim ROSEGARDEN Talk IV: Food and the City dabei sein, wobei es um die Zukunft unseres Essen geht. Was können Apps wie mealy zu unserem immer schnellerem Leben nachhaltig beitragen?

Wir möchten mit einer hochwertigen, personalisierten Rezept-Inspiration dazu beitragen, dass die Menschen wieder mehr selbst kochen. Die Rezepte der Food-Blogger wecken einfach den Appetit und die Lust aufs Kochen. Durch praktische Tools in unserer App, wie die Einkaufsliste oder die einfache Online-Bestellung der Rezept-Zutaten, wollen wir dem App-User außerdem Zeit sparen, sodass er mehr Zeit zum Kochen hat.

 

Was sind die nächsten Ziele für das Jahr 2016?

In 2016 möchten wir unsere erste Finanzierungsrunde machen, um weiter zu wachsen. Mit dem Geld können wir dann weitere Mitarbeiter einstellen und endlich auch etwas mehr Marketing machen – um unser Hauptziel weiterzuverfolgen: Das größte Netzwerk für Food-Blogger-Rezepte zu werden, um auf der ganzen Welt Menschen mit köstlichen Rezepten zu inspirieren und zum Kochen anzuregen.

 

Vielen Dank an euch!

 

Mehr mealy und Rezepte auf http://mealy-app.com/!

 

Titelfoto: mealy Team. Tim Strehlow, Flo Feigenbutz und Jenny Boldt (von li. nach re.) Via: http://mealy-app.com/presse/.

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