Rose Essen Food

Kitchensurfing kam aus New York nach Berlin. Ein wunderbares Modell für alle, die Essen lieben und gerne Zuhause Gäste empfangen.

Dass Kochen und das Interesse an gutem Essen Hochkonjunktur haben, ist keine Neuigkeit. Auf diesem Nährboden entstand in den vergangenen Jahren eine ganze Szene, deren Mitglieder wir meinetwegen Foodies nennen können – kulinarische Enthusiasten auf der Suche nach Geschichten hinter Köchen, Restaurants, Schweinerassen, Mikro-Brauereien. Ein Modell, das dieser Szene im Jahr 2012 in New York entsprang, ist Kitchensurfing. Die Idee ist einfach: Man bucht sich einen Koch für zu Hause. Dabei ist es egal ob man einen entspannten Abend zu viert möchte oder eine kleine Party mit zwanzig Gästen. Und: Jeder kann Kitchensurfing-Koch werden. Damit ist die Plattform auch zu einer Fundgrube für erstklassige Hobbyköche geworden, die nicht selten kreativer und enthusiastischer sind als viele Restaurantköche.

Burtrum-120929-259

Foto: Kitchensurfing

Kitchensurfing bedeutet, dass man sich ganz auf seine Gäste konzentrieren kann ohne sein Zuhause zu verlassen. Und im Preis einer Buchung sind der Koch, die Zutaten und das Aufräumen enthalten. Insofern nimmt Kitchensurfing gleich zwei Trends auf: Cocooning – also der Rückzug in die eigenen vier Wände – und die neue Lust auf spannende kulinarische Entdeckungen. Vor allem das zunehmende Interesse daran, welche Personen und Geschichten hinter einem Essen stehen, bedient das Modell bestens. Mit Kitchensurfing holt man sich beispielsweise mit Fräulein Kimchi eine Halb-Koreanerin nach Hause, die die Lieblingsrezepte ihrer Tante mitbringt. Oder einen im besten Sinne des Wortes Koch-Verrückten wie Kristof Mulack der mit regionalen Zutaten ein kulinarisches Feuerwerk veranstaltet, das einem Hören und Sehen vergeht.

Wer es persönlich, kreativ und entspannt mag, der sollte Kitchensurfing einmal ausprobieren. In Berlin gibt es mittlerweile 90 verschiedene Chefs – da findet jeder was!

Hier geht es weiter….

 

 

Titelfoto: Kitchensurfing

Was meinst Du dazu?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Go top