Rose_Lyrik

Hinter die Kulisse Norwegens.

 

Die Temperaturen halbieren sich,
mein Auge arbeitet für zwei.
Jede Gasse schmückt eine Statue,
Fjorde verzieren sich selbst.
Ich gewinne immer wieder an Höhe,
die Berge verlieren an Bäumen.
Das Wasser fällt laut in Massen,
die eigene Geschwindigkeit steigt niemals.
Ich bin ein Opfer der Mücken,
niemand juckt plötzlicher Regen.
Elchwarnschilder schüren Hoffnung,
Waldsilhouetten lieben Black Metal.
Gemalte Wolken brechen auf,
Wohnwagen bleiben stehen.
Rote Häuser kopieren sich in guter Weise,
eigenhändig stapeln soll man Steine.
Fahrten im Slalom haben ihren Preis,
der Norden hantiert mit großen Zahlen.
Tage besitzen keinen Namen,
Stunden sind nach Ortschaften benannt.

1 Kommentar

  1. Lusru Antworten 12. August 2016 at 15:03

    „Was meinst Du dazu?“

    Nicht so viel, aber immerhin vielleicht das:

    Tage besitzen keinen Namen,
    Stunden sind nach Ortschaften benannt.
    rosegarden sind solche Stunden,
    die Orte bekunden,
    uns an namenlosen Tagen
    eröffnen ein freundlich-sanftes Jagen –
    nicht unbedingt nach Fjorde, Berge und Sagen,
    nach nor-Wegen und felsig-ungeraden
    gern aber nach –
    rosegarden

    Tage besassen keine Namen,
    bis rosegardens kamen:
    Ludwig vs. Rensteiglied
    ein trefflich fühlsam Worteschmied!
    so what?

Was meinst Du dazu?

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