Rose Foto KameraPeter Jelinek ist durch Ecuador gereist und hat die Stadt mit den 16 Wasserfällen besucht: Baños de Agua Santa – die Stadt, die vom Wasser gesegnet ist.

 

 

Der Name dieser Stadt ist Programm. Mit 16 Wasserfällen, dem Rio Pastaza und seinen etlichen Nebenflüssen, hat die Stadt so einiges an Wasser zu bieten. Die kleine Stadt im Herzen Ecuadors ist die Schnittstelle zwischen gemäßigten und subtropischen Klima. Östlich von ihr beginnt der Amazonas Regenwald. Westlich die Berge Ecuadors, gespickt mit etlichen Vulkanen. Aber das eigentliche Highlight dieser Stadt sind die kleinen versteckten Orte, wo die Kultur der Einheimischen auf westliche Einflüsse treffen. Die Stadt, sie ist bunt und vielfältig.

Baños zieht täglich tausende Touristen aus allen Ecken der Welt an. Die kleine Stadt bietet neben Wassersportaktivitäten auch etliche Wander- und Bike-Routen sowie den nahe gelegenen Sangay Nationalpark. Die Aktivitäten laden gerade zu ein, hier seine Seele baumeln zu lassen oder sich wahlweise einen Adrenalinschub zu gönnen.

Meine kleine Reise durch die Stadt nahm keine der genannten Aktivitäten in Anspruch. Vielmehr ließ ich mich von den kleinen Kaffeestuben, Künstlercafés oder der atemberaubend schönen Streetart faszinieren. Festgehalten in Bildern und präsentiert als Fotoreportage:

 

Foto: Peter Jellinek

Foto: Peter Jelinek

Baños ist geprägt von Landwirtschaft. Trotz der steilen Berghänge, wachsen dort beispielsweise Avocados, Zitrusfrüchte oder Mais. Die Viehhaltung spielt eine ebenso wichtige Rolle und dient als Einnahmequelle für die indigene Bevölkerung.

Foto: Peter Jellinek

Foto: Peter Jelinek

Die überwiegend indigene Bevölkerung ist oftmals auch die am stärksten von Armut betroffene Gruppe. Die geflochtenen Zöpfe und so genannten Panamahüte, sowie die bunten Wolldecken, sind typische Trachten für diese Bevölkerungsgruppe.

Banos-181-c-Peter-Jelinek-WWF-Ecuador

Foto: Peter Jelinek

Die Amtssprache in Ecuador ist spanisch, doch viele der indigenen Gruppen sprechen ihre eigene, traditionelle Sprache. Oftmals auch eine Mischung aus beiden. Dieser ältere Herr und seine Nichte, sprechen lediglich die regionale indigene Sprache.

Foto: Peter Jellinek

Foto: Peter Jelinek

Baños Streetart ist eine Mischung aus traditioneller und westlicher Kultur. Oftmals zeigen die Bilder eine Nähe zur Natur. Der Ursprung des Landes, die Symbiose zwischen Mensch und Natur oder eine politische Aussage.

Foto: Peter Jelinek

Foto: Peter Jelinek

Die Stadt ist umgeben von Bergen und liegt in einem kleinen Tal. Die rund 20.000 Einwohner wohnen hier enger als in anderen Städten. In den sonst so von Autos überfüllten Städten, wirkt Baños wie eine Oase für Fußgänger und Fahrradfahrer.

Foto: Peter Jelinek

Foto: Peter Jelinek

 

Foto: Peter Jelinek

Foto: Peter Jelinek

Baños lebt vom Tourismus. Die Stadt liegt zentral in Ecuador und rund drei Autobusstunden von Quito, der Hauptstadt des Landes, entfernt. Sie ist das Bindeglied zwischen der Bergregion und der subtropischen Regenwaldregion. Cafés schmücken die Straßen. Vom typischen Touri-Café bis hin zum Künstlercafé ist alles vorhanden. Besonders die regionale Kaffee und Kakao-Produktion lassen eine fabelhafte Essenskultur zu. So wie hier im Café de Arte, ein Geheimtipp für Kaffeeliebhaber.

Banos-205-c-Peter-Jelinek-WWF-Ecuador

Foto: Peter Jelinek

Das Künstleratelier „Casa del Arte“ ist nicht nur eine schöne Unterkunft für Übernachtungen, sondern auch ein kunterbuntes Atelier, welches von indigener bis hin zu westlicher Kunst eine Vielzahl an Kunstwerken bietet.

Banos-208-c-Peter-Jelinek-WWF-Ecuador

Foto: Peter Jelinek

Fußball spielt eine große Rolle in Ecuador. Und so gibt es überall in den Städten kleinere Plätze, die bis spät in die Nacht hinein genutzt werden.

Banos-201-c-Peter-Jelinek-WWF-Ecuador

Foto: Peter Jelinek

Die Stadt hat vieles zu bieten. Wer ein Abenteuer erwartet, der kann sich einen der 16 atemberauben Wasserfälle anschauen oder sich durch die Schluchten der Berge kämpfen. Wer seine Seele baumeln lassen will, der ist hier ebenfalls in guten Händen…

 

Titelfoto: Peter Jelinek.

Was meinst Du dazu?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Go top