Rose Foto Kamera

Nach einer unendlich entspannten Zeit auf Jamaica, der ersten Station meiner Weltreise heißt es jetzt: Gang hochschalten, am besten gleich fünf auf einmal. Ich habe mich entschieden nach Los Angeles zu fliegen. Die Stadt der Engel. Aber was erwartet mich? Es heißt ja, dass sie dich keineswegs mit offenen Armen empfängt – ganz zu schweigen von dem wahnsinnigen Verkehr.

 

Schon als ich „das Loft“ am West Jefferson Boulevard – unweit von Culver City – betrete, liebe ich diese Stadt. Es ist eine alte Fabrikhalle, die von verschiedenen Künstlern bewohnt wird. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Musikvideos werden gedreht, Fotoshootings gemacht, es herrscht Chaos und alle sind laut und schrill. Ich hätte es nicht besser treffen können.

LA1

Welcome to Los Angeles

Aber auch draußen vor der Türe ist L.A. großartig. Die Stimmung, das immerzu  schöne Wetter, die Strände, die unterschiedlichen subkulturellen Strömungen – es ist immer etwas los in Los Angeles, der Stadt, wo so viele Menschen ach so hochtrabende Träume haben. Das reißt mich mit.

Apropos Träume: Für Los Angeles hatte ich mir vorgenommen mit Gitarre und eigenen Songs für ein paar Minuten ‚Fame’ selbst aufzutreten. Aber das verwerfe ich dann schnell wieder. Überall findet Musik auf so hohem Niveau statt, dass ich mich schlicht nicht traue. Stattdessen besuche ich unzählige Konzerte, lasse mich durch West Hollywood, Los Feliz oder Downtown treiben, verbringe Tage am Strand in Venice und treffe überall nette und lustige Menschen. In Kids Raw verteile ich im Womens Center Essen, helfe bei Filmpremieren aus und und fühle mich sehr wohl in dieser verrückten, schönen und herausfordernden Metropole. Einmal helfe ich bei einer Essenausgabe für Obdachlose, ein anderes Mal bei einer Filmpremiere. Und bei den Special Olympics weine ich vor lauter Rührung Krokodilstränen. Allen Warnungen zum Trotz fühle ich mich wirklich wohl und werde zum Teil dieser verrückten, schönen und herausfordernden Metropole.

Sänger

Boardwalk Los Angeles

Auf einer Party im Loft lernte ich dann Dylan kennen. Er ist aus Hawaii und erzählt mir, dass seine Familie an der Nordküste von Kauai eine Organic Farm betreibt. Während der Saison lassen sie dort Wwoofers bei sich wohnen und arbeiten. Wwoofers? World Wide Opportunities on Organic Farms. Klingt gut. Er stellt den Kontakt zu seiner Mama her und kurz darauf fliege ich los, um auf einer Farm zu leben und zu arbeiten. Aloha Hawaii.

tbc

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Venice
Venice Beach Skater park, Foto: Anke Wiedenroth
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Santa Monica, Foto: Anke Wiedenroth
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Text und Fotos: Anke Wiedenroth

 

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