Rose TyPornAber es geht hier nicht um persönliche Vorlieben sondern um Lesbarkeit!
… Überlegungen von Bertram Sturm

kleines gKaum sind wir zwei Ausgaben alt, schon haben wir eine neue Hausschrift. Die Lesbarkeit der Schrift der ersten Rosegarden-Ausgabe ‚Letter Gothic‘  ließ doch einiges zu wünschen übrig. Die Schwierigkeit lag hierbei auf der Vielzahl der Medien, auf denen Rosegarden gelesen wird. Vom kleinen Smartphone, über ein mittelgroßes Tablet bis hin zum 30-Zoll-Monitor ist alles möglich.  Da haben es die gedruckten Kollegen schon einfacher. Diese liest man einfach direkt vom Papier. Und hochauflösende Displays hin oder her, nichts ist so scharf gestochen, wie Buchstaben auf Papier.

Und genau da liegt das Problem der Schrift-
entscheidung. Rosegarden benötigt eine Schrift, die in kleinen Größen nicht zu sehr ausfranzt, und falls doch, sollte das Ausfranzen die feinen Linien der kleinen Buchstaben nicht in Luft auflösen. Und genau das tat ‚Letter Gothic‘ nun mal.

Quitte

Die erwünschte neue Schriftart sollte also diesen Ansprüchen stand halten. Und noch mehr. Sie muss gut zu unseren schicken charakteristischen Initialen passen und soll den Lesefluss an sich nicht stören. Im Grunde soll sie gar nicht auffallen. Und dennoch ist es das wichtigste, das sie uns gefällt. Und das tut sie!

Die ‚The Serif‘. Entworfen von Lucas de Groot, einem niederländischen Schriftendesigner. Er entwarf übrigens auch die Hausschrift des Tageszeitung „taz“, des Fernsehsenders „ARD“ oder der SPD. Eine ganz passable Gesellschaft, wie wir finden.

Achja, sie kann auch Ligaturen!

pfiffig, oder?

Was meinst Du dazu?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Go top