Rose Foto KameraWir werden immer mehr im Rosengarten: Heute begrüßen wir Florencia Morán, die künftig für uns fotografieren wird. Nach vielen Jahren in Mexico City zog sie kürzlich nach Berlin. Wir stellen sie euch in einen Kurzinterview vor.
Florencia, du bist kürzlich von Mexico City nach Berlin gezogen – New York war deine zweite Wahl. Gut für uns. Warum Berlin?

Es war eine Abwägung von Vor- und Nachteilen aber am Ende des Tages bin ich jemand, der seinem Herzen folgt und ein Gefühl für das Richtige haben will. Ich glaube, das Leben zeigt uns in kleinen und großen Zeichen ob du auf dem richtigen Weg bist oder nicht – und so war es auch mit Berlin.

Florencia Morán

Florencia Morán fotografiert von Nikolaus Kim

Deine kreative Arbeit reicht von Fotografie und Illustration bis zu Design und Architektur. Haben all diese Dinge ein verbindendes Thema, das dich beschäftigt?

Hm, die Themen und Geschichten verändern sich andauernd. Bei der Architektur hängt es von der Stadt, der Gesellschaft, der Kultur und der Geschichte, durch die diese Städte gehen ab. Das Gleiche gilt eigentlich für Design. Beim Fotografieren versuche ich Szenen zu zeigen, die ich tatsächlich sehe und solche, die in meinen Gedanken sind – gute und schlechte Dinge, weil das beides zusammengehört und mich zu dem macht, was ich bin.

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Foto: Florencia Morán

Momentan arbeitest du an einem Langzeitprojekt. Jeden Tag zeichnest du ein Bild von menschlichen Augen mit Wasserfarben. Wo findest du all diese Augen und was sagen sie dir?

Es sind vor allem Augen, aber auch das, was ich mit meinen Augen sehe  – „Lo que mis ojos ven“. Augen sind die Fenster zur menschlichen Seele, ihren Ängsten, Wünschen und Erwartungen. Sie erzählen mir alles, was sie wollen. Normalerweise sind es die Augen von Menschen, die ich treffe, jeder Mensch lehrt dich etwas und die Augen sind für mich der beste Weg für diesen Austausch.

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Foto: Florencia Morán 

Sorry, das ist jetzt eine Klischee-Frage, aber ich muss das fragen: Was ist der beste Ort für mexikanisches Essen in Berlin?

Haha, ich versuche nicht so viel mexikanisch zu essen, wenn ich nicht in Mexico bin, weil es eh total anders sein wird, als es eigentlich ist. Ich tauche lieber komplett in die Kultur der Orte ein, an denen ich bin, orientiere mich an ihren Rhythmen und dem lokalen Essen und versuche das Leben so zu sehen, wie die Einheimischen, damit ich wirklich verstehe, wo ich bin. Um ehrlich zu sein, habe ich kein einziges Mal in einem mexikanischen Restaurant in Berlin gegessen aber ich war bei „La Chicha“, ein peruanischer Laden und sie hatten die beste Ceviche, die ich je probiert habe.

Letzte Frage: Dein „current state of mind“? Bitte antworte mit Emojis.

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Florencia Morán auf Instagram und bei Facebook.

Fotos: © Nikolaus Kim, Florencia Moran

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