Rose IdeeEigentlich kann jeder Grafiken erstellen. Die Zutaten dazu sind ein paar Zahlen und ein Computerprogramm, das diese Zahlen in ein Bild verwandelt – Torten, Balken oder Linien im Normalfall. Diagramme, die im Gehirn der Betrachter meistens einen Weg gehen: Da rein, da raus.

Ganz anders ist das mit richtig guten Grafiken. Zum Beispiel solche, wie sie Anna Lena Schiller, Lisa Rienermann und Sylke Gruhnwald erstellen. Sie nehmen echte Zutaten und Lebensmittel, um ein schwer verdauliches Thema so darzustellen, dass man richtig Lust bekommt, hinzuschauen: Politik. Ja, das kann passieren, wenn sich zwei Illustratorinnen und eine Journalistin zusammenfinden.

Pommes zum Wahlkampf

Grafik: bindersfullofburgers.tumblr.com

Unser Pommes-Beispiel zeigt die Länder, die die US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und Mitt Romney im dritten TV-Duell im außenpolitischen Zusammenhang erwähnt haben. Dabei wird sichtbar, was man irgendwie auch schon wusste: US-Außenpolitik ist nicht nur Pommes und Disko. Am meisten beschäftigen sich die Politiker mit Krisenherden im Nahen Osten (je mehr Pommes, desto mehr wurde über dieses Land geredet). Die Euro-Krise scheint kaum eine Rolle zu spielen. Deutschland ist nur ein Krümel im Kontext des Universums „Fernsehduell“. Kann ja auch mal ganz heilsam sein, die eigenen Probleme aus dieser Perspektive zu betrachten.

Und es wird ja nicht nur in den Vereinigten Staaten Politik gemacht. Deshalb empfehlen wir, bis zur Bundestagswahl häufiger mal bei Zeitonline in der Wahlkantine vorbeizuschauen. Hier begleiten die drei Ladies die aktuellen Daten und Entwicklungen mit ihren einfach verständlichen und inspirierenden Grafiken aus der Datenküche.

Mehr über die US-Präsidentschaftswahl unter:  „Binders full of Burgers“

1 Kommentar

  1. Peter Antworten 4. April 2017 at 14:42

    Ich mag Fritten

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