Rose NerdTEAM-Arbeit – da gibt es ja das alte Sprichwort Team sei die Abkürzung für Toll Ein Anderer Macht‘s. Tatsächlich war jeder schon mal in einer Situation gewesen, in der sie oder er mehr oder weniger zum Gesamterfolg des Ganzen beigetragen hat.

Die Feinde sind bekannt und heißen Prokrastination, Faulheit, andere Prioritäten oder Zeitmangel. In der Open Source-Community ist Teamarbeit und persönliches Engagement im Kern der Idee verankert. Deshalb sollten alle, die freiwillig oder unfreiwillig in Teamarbeiten verwickelt sind, dort genauer hinschauen.

Die Zusammenarbeit an Open Source-Projekten erfolgt meistens virtuell. Und da die Arbeitsteilung beim Programmieren von Software sehr komplex sein kann, gibt es Dienste im Netz, die die Zusammenarbeit unterstützen. Einer dieser Dienste ist beispielsweise Github. Hier speichern Programmierer ihren Code und laden andere ein, ihre Software mit aufzubauen, zu benutzen oder zu verändern.

Auf Github findet man zum Beispiel das Betriebssystem Linux oder das Framework Ruby on Rails. An Open Source-Projekten arbeiten oft hunderte oder tausende Menschen. Dazu braucht es Austauschmöglichkeiten, die Kontrolle über Arbeitsschritte und die unterschiedlichen Versionen des Projektes im Zeitverlauf. All das stellt Github zur Verfügung. Es ist ein Ort der Transparenz und Ordnung in tendenziell chaotischen Arbeitszusammenhängen.

github.com/svenfuchs

Bild: github.com/svenfuchs

Ein schönes Instrument sind die Grafiken, die wichtige Daten der Zusammenarbeit visualisieren. Wir haben uns diejenigen herausgepickt, die die eigene Aktivität über den Zeitverlauf mit grünen Kästchen dokumentieren. Das Raster unterteilt Monate in Wochen und Tage. Je dunkler das Kästchen, desto mehr hat man an diesem Tag zu öffentlichen Projekten beigetragen.

github.com/zaziemo

Bild: github.com/zaziemo

Das Gesamtbild ist ein schöner Indikator für sich selbst, wann es Zeit wird, sich zu loben oder in den Arsch zu treten.

Und übrigens: auf Github befinden sich nicht nur Software-Projekte. Schön ist auch das Bundesgit – eine Sammlung von Gesetzen und Gesetzentwürfen von ihrer Entstehung bis zur Verabschiedung. Wenn man jetzt noch genau sehen könnte, welcher Lobbyverband für welche Änderungen verantwortlich ist, wäre die Transparenz perfekt.

Was meinst Du dazu?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Go top